Erdbebentest

Argumente

1.1 Wärmespeicherkapazität
Die Außenwände des Massivholzhauses bestehen aus einer massiven Tragkonstruktion (massive 3-schichtige Fichtenholzplatte), in einer Stärke von 9,4 cm und der massiven Wärmedämmebene aus 16 cm Holzweichfaserplatten. Die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile wird im Wesentlichen durch die Baustoffdichte bestimmt. Das heißt, die Wärmespeicherfähigkeit hängt direkt von der Masse der Wände ab. Eine Massivholzwand, vollflächig mit 16 cm Holzweichfaserplatten wärmegedämmt, hat ein vielfaches mehr an Wärmespeicherkapazität als eine Holzständer- oder Holzriegelwand. Die Außenwände des Massivholzhauses werden bauphysikalisch richtig, außenseitig gedämmt.


1.2 Diffusionsoffener Wandaufbau
Massives Holz hat die Fähigkeit die Luftfeuchte im Raum zu regulieren und damit ein gleich bleibendes behagliches Raumklima zu schaffen. Die Außenwandkonstruktion kann auf Grund der luftdichten Konstruktionsplatte ohne Folie ausgeführt werden. Dadurch ist die Wand vollkommen diffusionsoffen. (Diagram Wasserdampfabgabe des Menschen)

  • Holz reguliert die FeuchtigkeitHolz ist im physikalischen Sinne nicht kompakt; es enthält zahlreiche winzige Hohlräume in den Holzzellen und Zellzwischenräumen. Dieses Hohlraumsystem kann durch den kapillaren Effekt (mit dessen Hilfe der Baum Wasser in seine Krone transportiert) Feuchte aufnehmen und weitertransportieren.

  • Holz gleicht seine Holzfeuchtigkeit langsam, aber stetig an seine Umgebung an. Damit wird feuchter Luft Wasser entzogen und an trockene Luft Wasser abgegeben.

  • Diese Eigenschaft führt dazu, dass in Räumen mit einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit, also z.B. im Bad oder in der Küche, massive Holzwände der Raumluft einen Teil der Feuchte entzieht und entweder ins Freie oder in andere Räume leitet.

  • Holz speichert WärmeDie große Menge an verbautem Holz stellt einen hervorragenden Wärmespeicher dar. Dieser Wärmespeicher reguliert die Raumtemperatur in unterschiedlichen Heizphasen (z. B. Nachtabkühlung). Damit kühlt ein Bauwerk nur sehr langsam aus, wenn die Heizung ausgeschaltet wird.

  • Holz bietet warme OberflächenHolz hat immer eine warme Oberfläche und kann diese Temperatur über einen langen Zeitraum halten. Das Wärmeempfinden des Menschen wird beeinflusst von der Raumluft- und der Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen (Wände, Decken, Fenster). So fühlt sich ein Fenster oder eine Steinmauer immer kalt an.

  • Kalte Oberfläche führen außerdem zu Zugerscheinungen, da die Raumumschließungsflächen Wärme aus dem Raum abziehen. Es kann dabei zu regelrechten Luftbewegungen kommen. Außerdem steigt die Gefahr der Schimmelpilzbildung an den Außenwänden.

  • Je niedriger die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, desto wärmer muss die Raumluft sein, damit die gleiche Behaglichkeit erzielt wird.

  • Holz bietet ein trockenes WohnklimaDurch die Verwendung von getrocknetem Holz ist in einem Holzhaus sofort eine trockene, behagliche Wohnatmosphäre gegeben.

  • Im Vergleich dazu benötigt eine Ziegelwand durch den hohen Wasseranteil im Mörtel rund 373 Tage um auszutrocknen, eine Betonwand sogar 1599 Tage. (Quelle: Wienerberger-Ziegel).

  • In dieser Zeit ist deutlich mehr Heizenergie nötig, da die Wände ihr volle Dämmwirkung durch den Wasseranteil noch nicht erreicht haben.

  • Holz vermeidet SchimmelpilzeDurch diffusionsoffene Bauweise, den trockenen Baustoff Holz und dem Vollwärmedämmverbundsystem wird die Gefahr der Schimmelbildung und damit die Schädigung der Bausubstanz und die Gesundheitsgefährdung der Bewohner vermieden.

  • Schimmelpilze benötigen Oberflächen mit einer Luftfeuchtigkeit über 80% um wachsen zu können. Solche Oberflächenbedingungen werden erreicht, wenn die Außenwand eine zu geringe Dämmwirkung hat. Schimmelpilze sind daher ein Zeichen von einer zu schlechten Wärmedämmung oder Detailausbildung und treten vor allem an Außenecken oder im Fensterbereich auf.

  • Durch unsere einfachen wie praxiserprobten Detaillösungen und dem hohen Dämmstandart werden daher Schimmelpilzbildungen vermieden.

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